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Die diuretische Pyramide

Leiden Sie auch an Schwellungen und Wasseransammlungen in Körper? Wir bemerken sie, wenn wir die Ringe nicht mehr vom Finger ziehen können. Am Abend wollen unsere Füsse nicht mehr recht in die Schuhe passen oder der Knopf an der Hose drückt. Hilft leichte Kost?

Was ist Flüssigkeitsretention?

Unter normalen Umständen, wird die bestehende Flüssigkeit im Körper durch das Blut verteilt. Das Gleichgewicht von zellulärer und extra-zellulärer Flüssigkeit ist auch bekannt als Homöostase.

Ein gesunder Mensch von 70 kg hat etwa 42 Liter Wasser im Körper, 28 l im Zellinneren, 3,5 l zirkulieren und 10,5 l befinden sich zwischen dem Gewebe.

Wenn aus irgendeinem Grund dieses Gleichgewicht verändert ist und die Flüssigkeit nicht genügend ausgeschieden wird durch das lymphatische System, führt das im Körper zu Ödemen und Schwellungen. 

Symptome

Ödeme und Schwellungen können an verschiedenen Teilen des Körpers entstehen. Wo Schwellungen entstehen, lässt oftmals Schlüsse auf ihre Entstehung zu.

Ursachen

Die Ursachen  sind vielfältig. Teilweise sind es vorübergehende Schwellungen, wie sie oft in der Schwangerschaft erlebt werden. Es können aber auch tiefer wurzelnde Gründe sein, wie Herz- oder Nierenkrankheiten.

Bei dauernden oder ständig wiederkehrenden Schwellungen oder Ödemen sollte in jedem Falle ein Arzt zu Rate gezogen werden.


Die diuretische Wirkung

Die Diurese ist die Produktion von Urin durch die Nieren. Die Diurese hilft dem Körper überschüssiges Wasser zu entfernen. Bestimmte Nahrungsmittel erleichtern die Diurese. Die Diurese fördernden Nahrungsmittel bringen auch Menschen mit hohem Blutdruck Erleichterung.

Potenter Diuretika

Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee, Bier mit und ohne Alkohol. Coca-Cola und Saft (mehr konzentriert) von Heidelbeere, Melone, Gurke und Sellerie. Kokosnuss, Wasser, Wasser mit niedrigem Natriumgehalt.

Pflanzen: Brennnessel, Petersilie, Klette, Zinnkraut, Löwenzahn, Birke.

Moderate Diuretika
 
Essen: Zwiebel, Knoblauch, Rote Beete, grünes Gemüse, Sellerie, Kürbis, Brunnenkresse.

Obst wie Apfel, Traube, Wassermelone, Ananas und Honigmelone.

Flüssigkeiten: Säfte von Pflanzen reich an Chlorophyll (z. B. Karotten, Kohl, Rote Beete).
 
 
Nahrungsmittel die Flüssigkeitsretention fördern
 
Essen: Pommes frites, Gewürzgurken, Salz, Lebensmittel mit Natrium-oder Natrium monoglutamat (z. B. Konserven, Kekse), Oliven, Schokolade, Müsli,

Wurst. Produkte (1 g Zucker bindet an den Muskel zu 3 Gramm Wasser. Je mehr Zucker man isst, desto mehr Wasser bleibt im Körper).