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Frühling in der Leichten Kost

Wie bringt man sich im Frühling wieder auf Trab? 


Im Winter über hat sich so manches in unserem Körper angesammelt. Gut, wenn gewisse Pölsterchen noch nicht sichtbar sind. Doch oft fühlen wir uns müde, kein Hauch von Frühlingsenergie.

Sollten wir nicht meinen, dass der beginnende Frühling auf uns anregend wirkt?

Angesammelte Schlackenstoffe, Wasser und Gifte belasten den Organismus. In Folge fühlen wir uns müde. Zu wenig Bewegung tut ihr übriges, damit beispielsweise Schlackenstoffe sich ablagern, statt abtransportiert zu werden. Neben Bewegung kann uns Leichte Kost wieder auf Trab bringen.

Auf grün schalten

Viele Kräuter können jetzt helfen und die muss man nicht immer als Tee trinken. Die üblichen Frühlingskräuter, die man auf unbelasteten Wiesen auch sammeln kann, können zu Suppen und als Leichte Kost in Spinatform oder als Salat verzehrt werden.

Oftmals werden auch auf dem Märkten Frühlingskräuter angeboten. Wer Tee aus Frühlingskräutern trinkt, kann auch getrocknete Kräuter verwenden.

Welche Kräuter für die Leichte Kost


Unter den essbaren Kräutern sind wohl Löwenzahn, Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich und Borretsch die Bekanntesten. Frühlingskräuter deuten mit ihrem leuchtenden Grün das Ende des Winters an und ihre Inhaltsstoffe kurbeln unsere Lebenskräfte an und bringen den Organismus wieder in Schwung.

Das wussten schon die Alten

Schon unsere Vorfahren schätzten die Frühjahrskräuter nicht nur als Leichte Kost. Es handelte sich um die ersten frischen Lebensmittel. Die berühmte Frankfurter Grüne Soße ist ein gutes Beispiel dafür. Sie ist eine traditionelle,  schmackhafte und gesunde Frühjahrsspeise.

Sieben Kräuter

Wenn auch die verschiedenen Zubereitungsarten der Frankfurter Grünen Soße leicht differieren, so sind für alle Zubereitungen mindestens sieben Kräuter notwendig.

Üblicherweise verwendet man Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Liebstöckel, Dill oder Zitronenmelisse werden ebenfalls gerne verwendet. Schon Goethe soll die Grüne Soße begeistert gegessen haben.

Frankfurter Grüne Sosse

Die Kräuter (für vier Personen ca. 300 g) werden gewaschen. Zusammen mit zwei geschälten Zwiebeln werden die Kräuter fein gehackt.

Mit 1 EL Essig, 2 EL Öl, ¼ l saurer Sahne, und 150 g Joghurt wird alles gut verrührt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das ganze muss an einem kühlen Ort mindestens eine Stunde gut durchziehen.

Danach werden vier hart gekochte Eier grob gehackt und untergemischt. Würzen Sie noch einmal mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker ab und lassen alles noch einmal ca. 15 Minuten durchziehen. Traditionell werden Pellkartoffeln dazu gegessen.