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Oregano – Wissen Sie, was Sie da auf der Pizza haben?

Oregano ist ein sehr aromatisches Küchenkraut. Aber wissen Sie, was Sie da für ein Kraut auf der Pizza haben?


Oregano ist als Pizzagewürz bekannt. Fans der griechischen Küche verwenden es beim Moussaka.

Tomatengerichte werden oftmals mit Oreganos verfeinert.



Doch das geschätzte Pizzagewürz ist nicht nur aromatisch, sondern hat, wie viele Küchenkräuter, eine interessante Vergangenheit in der Heilkunde.

Oregano in der Heilkunde

Dost oder Wilder Majoran, botanisch origanum vulgare, wie der Oregano auch genannt wird, wurde bereits in der Antike als Heilkraut verwendet.

In therapeutischen Kreisen ist er heute noch als Lungenkraut bekannt, da er die Atmung erleichtert.

Bei chronischem Katarrh wie auch bei feuchtem Asthma wird er angewendet, wenn die Atmung Stimulanzien benötigt und das Abhusten gefördert werden muss.

Zugleich ist der Oregano ein starkes Antiseptikum.

Auch Schnupfen oder Grippe könnenen mit Oregano behandelt werden.

Es heisst, dass er bei Müdigkeit und Stress hilfreich ist und die Verdauungs- und Gallenfunktionen stimuliert.

Die Produktion der Verdauungssäafte soll angeregt werden und auch bei Durchfall wird er empfohlen
.
Heute hat man wieder begonnen, die vielen Wirkstoffe des Oreganos wie Thymol, Caryophyllen, Linalool und Sterine in ihrer Gesamheit zu untersuchen. Ein Forschungsteam untersucht die hemmende Wirkweise bei Leukämie, was jedoch vorerst nur an Mäusen festgestellt wurde.

Ein Heilkraut mehr in der Küche


Mit Oregano steht ein weiteres Heilkraut in der Küche. In wie weit sich die Wirkstoffe auch beim Kochen entfalten, ist noch nicht ganz geklärt.

Wer die Heilkräfte des Oregano ausprobieren möchte, kann auf alle Fälle Tee zubereiten. ½ Teelöffel getrockneter Oregano ist ausreichend für eine Tasse Tee.