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Schwanger und Kaffeegenuss?

Wieder einmal wurde eine Studie über Kaffee trinken in der Schwangerschaft heraus gegeben worden. Wenn Frauen schwanger sind, wollen sie möglichst alles tun, um die Gesundheit des ungeborenen Lebens zu fördern, ihn einen guten Start schenken. Das Rauchen schädlich ist und auch wenig bis gar keine Alkohol getrunken werden sollte, versteht sich von selbst.

Aber wie war das gleich wieder mit dem Kaffeekonsum?

Bis vor Kurzen kam man zu dem Konsens, dass moderates Kaffee trinken in der Schwangerschaft nicht schädlich für Mutter und Kind ist. Gemeint sind bis zu drei Tassen Kaffee oder koffeinhaltige Getränke täglich.

Das bedeutet im Grunde keine Einschränkung, denn nachweislich trinken viele Schwangere weniger Kaffee als das empfohlene Maximum an Kaffee. Drei Tassen Kaffee sind auch für gesunde Menschen empfehlenswert. Die angemessene Kaffeemenge wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.

Widerlegt eine neue Studie die Kaffeeempfehlung?

In einer neuesten Studie heisst es, dass bereits kleiner Kaffeemengen für den Fötus schädlich sein könnten. Über 2000 Schwangere nahmen an der Studie teil um ihre Kaffeegewohnheiten zu untersuchen.

Festgestellt wurde, dass je mehr Koffein die werdenden Mütter zu sich nahmen, desto leichter waren die Kinder. Allerdings wiesen die Babies bei der Geburt ein durchschnittliches Geburtsgewicht von knapp 3500 g auf, also absolut im gesunden Bereich. Infolge des Kaffeekonsums sank das Gewicht der Babies um bis zu 90 Gramm.

Fazit dieser Studie ist, das gesunde Schwangere, bei denen weder mit Frühgeburten oder einer Erkrankung des Säuglings zu rechnen ist, die empfohlene Kaffeemenge durchaus trinken dürfen.

Werdende Mütter, die als so genannte Risikoschwangere gelten, wo Frühgeburten oder Erkrankungen des ungeborenen Kindes befürchtet werden, sollten so wenig Kaffee wie möglich trinken, da jedes Gramm entscheidend sein kann.