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Vegetarismus – lohnt sich der Umstieg?

Ernährungsbedingte Erkrankungen nehmen immer stärker zu und tragen wesentlich zur Sterblichkeit der Bevölkerung bei. Davon ausgenommen sind die Vegetarier. Leben Vegetarier gesünder?
Ernährungsbedingte Erkrankungen häufen sich. Die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel aller Männer sind als übergewichtig eingestuft. Der Grossteil der Frauen schlägt sich mit mehr oder wenige erfolglosen Diäten herum.

Die Behandlungskosten Übergewichtiger und deren Folgeerkrankungen schlagen zu Buche.

Welche Ernährungsfehler machen dick?


Der westliche Ernährungsstil, auch Western Diet genannt, ist geprägt durch eine zu hohe Fett- und Proteinzufuhr. Vor allen Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe werden zu wenig aufgenommen. Die Mischkost von tierischer und pflanzlicher Kost punktet bei der tierischen Nahrung.

Dabei gibt es eine Ernährung, mit der ernährungsbedingte Erkrankungen vorgebeugt werden könnten, die schmeckt und einen schlank bleiben lässt, die vegetarische Ernährung

Vegetarismus gesund statt minderwertig?


Lange Zeit war Vegetarismus verpönt, er galt gar als gesundheitsschädlich und zu Mangelerscheinungen führt.

Längst ist der Vegetarismus rehabilitiert. Aktuelle Studien belegen, dass vegetarische Ernährungsformen gesund und ernährungsphysiologisch ausreichend sind. Sie bieten gesundheitliche Vorteile in der Prävention und Therapie bestimmter Krankheiten.

Das Blatt hat sich für den Vegetarismus gewendet. Wer sich vegetarisch ernährt hat, spürt selbst bereits die Vorteile der vegetarischen Ernährung.  Heute wird der Vegetarismus besser als die Mischkost bewertet.

Auf der Suche nach den Ernährungsfehlern der westlichen, dick machenden Ernährung kommt man zu dem Schluss, dass eine zu geringe Zufuhr an pflanzlichen Nahrungsmittel Übergewicht und ernährungsbedingte Krankheiten verursacht.

So können heute viele Zivilisationskrankheiten als „phytochemical deficiency diseases“ bezeichnet werden.